21st Oktober 2014

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Leonardo has been part of my life for 17 years and he was my best good friend.
On 20th October 2014 we had to euthanize him, for he had throat cancer and in the last days could not eat anymore and barely breathe. This cat is one of the major losses of my life, because as silly as this may sound he was like a brother to me.
Today we burried him in the (his!) garden, in a box naturally, as he like all cats loved boxes. And we put some ping pong balls in there, too. Those were his favourite toys. The blanket we used to wrap him up with was my baby blanket. Leo deserves a nice and comfortable place to rest in peace.
I will always miss him so very much! I know everybody says his cat was special and unique, but maybe that’s because everybody’s right about that. Nothing can replace Leo for me. A new cat would be a new cat, maybe a special one, too, but definitely not the same.
Seeing him die will haunt me forever.

Leonardo has been part of my life for 17 years and he was my best good friend.

On 20th October 2014 we had to euthanize him, for he had throat cancer and in the last days could not eat anymore and barely breathe. This cat is one of the major losses of my life, because as silly as this may sound he was like a brother to me.

Today we burried him in the (his!) garden, in a box naturally, as he like all cats loved boxes. And we put some ping pong balls in there, too. Those were his favourite toys. The blanket we used to wrap him up with was my baby blanket. Leo deserves a nice and comfortable place to rest in peace.

I will always miss him so very much! I know everybody says his cat was special and unique, but maybe that’s because everybody’s right about that. Nothing can replace Leo for me. A new cat would be a new cat, maybe a special one, too, but definitely not the same.

Seeing him die will haunt me forever.

12th Oktober 2014

Eintrag mit 1 Anmerkung

Und du spürst das Leben in einer Samstagnacht

Es ist ungefähr Mitternacht nach einem sonnigen Oktobertag. Aber jetzt regnet es plötzlich so dicht, als wäre Nebel. Du fährst mehr nach Gefühl, als auf Sicht. Urplötzlich reist es dich aus dem Sattel, deine Schulter gräbt sich in den Dreck. Ein kurzer Moment des Schocks. Dann richtest du dich auf und siehst dich um. Da war ein Kantstein, ein Absatz zwischen Radweg und Grünstreifen, der verborgen lag unter nassem Laub. Der wird dich zu Fall gebracht haben. Einen Moment ringst du nach Luft. Deine Hand pocht und du spürst einen brennenden Schmerz auf deinem Daumen. Aber die Hand funktioniert. Wenn du nicht hinsiehst, wird sie auch weiter funktionieren.

Dreck knirscht zwischen deinen Zähnen, als du das Fahrrad aufrichtest. Im Dunkeln kannst du keine Schäden entdecken, aber es gibt keinen Widerstand, wenn du die Pedale trittst. Es muss etwas mit der Kette sein. Fluchend versuchst du sie zu richten. Weder der Regen noch die Dunkelheit sind eine Hilfe dabei, aber es klappt überraschend schnell. Also rauf aufs Rad und in die Pedale getreten. Es sind noch knapp 20 Kilometer bis nach Hause. Aber dein Körper ist jung, er ist kräftig, so etwas steckt er locker weg.

Und tatsächlich irgendwie geht es, du kommst vorran. Aber je länger die Fahrt dauert, desto mehr schmerzt deine Hand. Und das Vorderrad schleift so komisch. Als du völlig durchnässt und abgekämpft zuhause ankommst, kannst du den Daumen kaum noch bewegen. Auf deiner Schulter türmt sich Erde und Laub, das Gesicht ist halb verkrustet, deine Glieder schmerzen. Irgendwie fühlst du dich gerade wie Baumbart oder Radagast. So viel zu deinem jugendlichen Körper. Du bist eben keine 20 mehr. In solchen Momenten spüre man, dass man noch lebt, sagen die Leute. Aber du fragst dich, warum du überhaupt daran erinnert werden musstest.

Getaggt: Mitternachtsamstagnachtfahrradunfallsturzschmerzlebenregenmelancholie

8th Oktober 2014

Audio-Eintrag gerebloggt von Finn Thorson mit 1 Anmerkung

finn-thorson:

Alone in the Woods ist ein weiterer Song von “the Taxi Drivers”. Die Band verwendet ihn als kurzes Intro zu anderen Liedern. Um ein eigenständiges Instrumentalstück daraus zu machen, habe ich einen weiteren Durchgang hinzugefügt und dieses leicht abgeändert. Nun ist es ein fast schon an Irish Folk erinnerndes Liedchen geworden. Zwar bin ich nicht 100% glücklich damit, aber alles in alle doch zufrieden.

Hier sind die dazugehörigen Lyrics:

Alone in the Woods

All alone in the woods

Getting lost with myself

But What do I care?

This road leads nowhere, but home

At the end of the is home

And that’s where I’m going

Home

Getaggt: The Taxi DriversFinn ThorsonAlone in the Woodsmusic

5th Oktober 2014

Eintrag mit 2 Anmerkungen

Ein kurzes Von-der-Seele-schreiben

Es war am Freitag den 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, dem Geburtstag meines verstorbenen Großvaters und dem Tag meiner Heimreise nach Hamburg. Hinter dem Verkaufsthresen in einem Tabakladen auf dem Karmelitermarkt in Wien sah ich ein Mädchen. Sie verkaufte dort zusammen mit einer älteren Frau die Tabakwaren - unter anderem an meinen besten Freund, dem es seit geraumer Zeit nicht gelingt mit dem Rauchen aufzuhören. Aber wäre seine Sucht nicht gewesen, hätte ich dieses Mädchen nie gesehen. Und ich bin mir noch immer nicht sicher, ob das eine glückliche Fügung war.

Denn obwohl ich nichts über sie weiß und obwohl wir praktisch keine Worte gewechselt haben, geht sie mir seither nicht mehr aus dem Kopf. Was schlecht ist, denn ich bin längst wieder in Hamburg. Ich kam in dem Moment nicht auf den Gedanken, sie irgendwie anzusprechen. Nicht in Anwesenheit der Dame, die ihre Mutter gewesen sein könnte, und auch nicht in Anwesenheit meines besten Freundes, dessen Reaktion ich in dieser Situation nicht einschätzen konnte. Außerdem waren die Stunden bis zu meiner Abreise mit den Fingern abzählbar. Was hätte sich groß ergeben sollen?

Und wie hätte ich ahnen sollen, dass sie mir derart präsent bleibt? Ich glaube nicht an Liebe auf den ersten Blick. Worauf soll die beruhen? Alles was man hat, ist ein erster Eindruck, die äußere Erscheinung. Das einzige, was man positiv festhalten könnte, wäre vorläufiges sexuelles Interesse, welches schließlich auch nur auf dem ersten Eindruck beruht und somit voreilig sein kann. Alles was ich hatte war also Schall und Rauch und mein Verstand war im Eifer des Gefechts klarer, als mein Gefühl es nun im Nachhinein ist. Ich dachte, spontanes sexuelles Interesse würde verfliegen, wenn das Subjekt der Begierde aus den Augen ist. Es habe keinen Sinn einen spontanen Versuch zu wagen.

Aber das allein ist es auch nicht. Mein Geist ist nicht gefüllt mit wilden Fantasien - jedenfalls nicht bezüglich dieses Mädchens. Selbst, wenn ich versuche, ihn damit zu füllen, um zu sehen, ob dies die Ursache für den ganzen Spuk ist, drängt sich stets die bloße Erinnerung wieder davor, als wolle mein Unterbewusstsein nicht, dass dieses Bild nicht beschmutzt würde. Was ist es also dann?

Es erscheint mir so lächerlich, dass ich fühle, wie ich fühle, und es ist deswegen auch eine Herausforderung für mich, diese Gedanken hier in den Äther zu blasen. Aber das Niederschreiben war für mich immer eine Form der Fixierung von Problemen, die Möglichkeit unlösbares Auszulagern, so dass wieder Platz in meinem Kopf für etwas neues ist. Und das Veröffentlichen ist wohl nichts als kindische Hoffnung.

Vielleicht ist bald auch schon alles wieder vorüber und ich kann diesen Eintrag frohen Mutes einfach löschen. Besser wär’s.

Getaggt: LiebeLiebe auf den ersten BlickWienMädchenverpasste ChanceReuheWehmutSexualität

4th Oktober 2014

Bilderserie gerebloggt von Hjúki Hima mit 1 Anmerkung

hjuki-hima:

Backstage in Vienna

4th Oktober 2014

Bilderserie mit 1 Anmerkung

Impressionen aus Wien (2014)

Getaggt: pictureWienViennamonochromeblack and whitePraterSchönbrunn

21st September 2014

Audio-Eintrag gerebloggt von Finn Thorson mit 1 Anmerkung

finn-thorson:

I took this rather psychedelic guitar song from the widely unknown amateur band “The Taxi Drivers" from Hamburg, Germany, gave it a whole new melody and turned it into something rather dark and threatening.